Hart vs. Weich - Persönlichkeiten und wie wir mit ihnen ideal umgehen

Veröffentlicht am: 14. Juli 2021
Aktualisiert am: 19. Juli 2021
Lesezeit: 48 min
Preis: € 5,00

Hart vs. Weich - Persönlichkeiten und wie wir mit ihnen ideal umgehen

Inhalt

Die Bedeutung sprachlicher Fertigkeiten
Die unsichtbare Kraft getarnt als “Vertrauen”
Gefahr von Offenheit (weich) und Skepsis (hart)
Weich vs. Hart oder direkt vs. Indirekt
Tipps & Tricks bei Konfrontationen von „Weich“ & „Hart“
Emotionales Kung-Fu: Du gewinnst!
Wenn die anderen scheinbar nicht zuhören…
Nein sagen können

Manche Leute sind hart und direkt - andere weich und indirekt. Die einen ecken laufend an, lösen Spannungen und ungute Gefühle aus. Die anderen können nicht "Nein" sagen, bekommen ihre Botschaften nicht rüber, fühlen sich rasch persönlich angegriffen - wirken auf andere wie “Mimosen”. Egal, auf welcher Seite wir sind - das können wir uns ja nicht aussuchen - gibt es Vorteile, aber auch Herausforderungen. Mir waren viele Situationen rätselhaft, bis ich dahinter kam, was da abläuft - was diese unsichtbare Kraft ist, die mir da das Leben schwer macht.

Mein Hintergrund

Zu diesem Thema “Hart vs. Weich” wird wohl relevant sein, dass ich mich im Rahmen meines Wirtschaftsstudiums sehr auf das Thema “Mensch” fokussiert habe. Ich hab mich und andere Menschen einfach sowas von gar nicht verstanden! Ich kannte Leute, die einfach wo reinspazierten und jeder mochte sie oder war interessiert. Das schafften die ohne Anstrengung. Wie funktioniert das? Es gab viele Fragen dieser Natur, die mich nicht mehr loslassen wollten. Es war wohl unvermeidbar, dass ein Teil meines Weges der Erforschung des Menschen gewidmet werden musste. *g*

Ich hab 2005 meinen Magister in WiWi fertig gemacht. 9 Monate später habe ich meinen Doktor mit einer Dissertation über den “freien Willen” abgeschlossen. Während der Arbeit an den wissenschaftlichen Publikationen drang ich tief in die Tiefenpsychologie, diverse Disziplinen der Neurowissenschaften und angrenzende Felder ein. Wie könnte es anders sein, immer auf der Suche nach mir selbst bzw. nach Lösungen zu unerklärten Fähigkeiten, Mechanismen und Eigenheiten des Menschen. Die ersten Monate hatte ich das Gefühl, in der Fülle an neuen Informationen und dem fachsprachlichen Dschungel der diversen neurowissenschaftlichen Disziplinen unterzugehen - aber dann offenbarte sich dort ein Schlaraffenland an Erkenntnissen, die eigentlich für jeden spannend sein müssten. Da waren Einsichten dabei, die jedem von uns schon in der Schule genützt hätten, z.B. beim Lernen, Aufmerksamkeitssteuerung, zwischenmenschliche Mechanismen. Warum vermittelt man uns so etwas nicht?

Einige im Umfeld schüttelten den Kopf darüber, dass ich keine 0-8-15 Themen gewählt habe, die mit weniger Aufwand zu bewältigen gewesen wären. Aber wenn ich schon Lebenszeit investiere, dann in etwas, das mich persönlich interessiert. Für nichts anderes hatte ich bis dahin so ein Leidenschaft erlebt, als für die Funktionsweise unseres Gehirns und Bewusstseins. Niemals hätte ich das Doktorat so schnell abschließen können, wenn mich das Thema weniger fasziniert hätte.

Spätestens jetzt hätte ich den starken Impuls zu fragen, welche Themen dich, lieber Leser oder liebe Leserin, voll begeistern. Naja, vielleicht ergibt sich die Chance einmal. Oder du schickst mir nach dem Lesen eine kurze Nachricht.

In meiner Dissertation entwickelte ich eine neue Erklärung für das Phänomen "freier Wille", das seit weit über 2000 Jahren diskutiert wird. Ich konzipierte eine funktionalistische Erklärungsweise, die im wissenschaftlichen Umfeld auf großes Interesse stieß, weil es eine neue Annäherung an das Thema war. Ich durfte, gerade durch die Einblicke in die Neurowissenschaften und ein paar von mir entwickelter neuer Erklärungsansätze zu unseren geistigen Funktionen, noch ein bisserl was auf die Erkenntnisse der 2000 Jahre draufsetzen.

Da mir gerade konzeptionelle Wissenschaft unglaublich leicht von der Hand ging, wäre eine akademische Laufbahn naheliegend und vorbereitet gewesen. Und - viel wichtiger - ich hatte so viele Baustellen in mir, dass ich einfach wissen musste, welche man reparieren kann und welche nicht. Mir fehlte Selbstvertrauen, Empathie, Wirkungsstärke, Vermittlungskompetenz, soziales Geschick und so weiter. Das Thema Hart vs. Weich berührt gleich mehrere davon.

Alle Themen, zu denen ich forsche, über die ich referiere und schreibe, sind Themen, die mir selbst schwer fielen. Ich glaube, deswegen ist die Resonanz bei den Leuten recht gut. Ich kann und will nicht vom hohen Ross runter predigen. Die Grundlage sind immer meine eigenen Schwächen gewesen, für die ich mich auch nicht (mehr) schäme, weil wir sie alle in uns haben, nur unterschiedlich stark. Die besten Trainer und Lehrer sind nicht jene, die in einem Bereich auf Grund großen Talents herausragende Fähigkeiten haben. Ein mathematisches Genie kann dir ja auch nicht wirklich Mathe beibringen. Die können das ja quasi von der Wiege weg und gehen einen Schritt, wo wir 20 brauchen, um zur gleichen Erkenntnis zu gelangen. Wenn ich selbst die 20 Schritte gehen musste, weil es mir eben nicht leicht fiel, kann ich anderen diese auch eher vermitteln.

Mein Thema waren die inneren Unzulänglichkeiten. Ich weiß, wie schmerzhaft die kleinen Dellen im Inneren sein können und wie massiv sie sich auf unser Leben auswirken, manchmal unerkannt und manchmal sehr bewusst. Ich will dir und den Menschen, die es interessiert, ein aus Erkenntnissen gegossenes Werkzeug in die Hand geben, mächtig wie Thors Hammer. Und mit diesem kannst du dann diese Dellen nach und nach von innen heraus ausbessern. Damit wird man selbst “runder”, eckt weniger unnötig an und damit wird auch das Leben “runder”, leichter und erfolgreicher.

Na prima. Aus einem kurzen Vorstellen ist jetzt langes Blabla geworden. *g*

Ich hätte hier ursprünglich noch viel mehr über akademische Leistungen, die Bücher, berufliche Entwicklungen, etc. geschrieben. Aber das findet man ohnehin im Internet oder auf meiner Homepage:

Kurz gesagt: Mich fasziniert der Mensch. Habe ein paar Studien abgeschlossen. Arbeite seit ca. 15 Jahren auch als Unternehmensberater, Speaker, Trainer, Coach und Autor. Ich erforsche seit 25 Jahren mit neuen Perspektiven die inneren Fähigkeiten, Funktionen und Mechanismen. Wenn ich dann wieder eine Perle finde, die für unser tagtägliches Leben von Bedeutung ist, dann teile ich sie gerne mit dir.

Viel lieber plauder ich deshalb über das Thema des Artikels. Also: Let’s Ken.

Warum sollte man "Weich vs. Hart" lesen wollen?

Unabhängig von Bildung, Beruf, Alter und vielen anderen persönlichen Eigenschaften, schafft diese Dynamik zwischen hart und weich - zwischen sehr direkten und sehr indirekten Menschen - es immer wieder, unser Leben schwerer zu machen. Und was da passiert, erkennen 99% der Leute gar nicht - mich seeeeeeehr lange mit eingeschlossen.

Die Harten haben ihre Herausforderungen und die Weichen wieder andere. Das ist banal. Doch es entsteht aus der gleichen persönlichen Dimension. Die Dynamik zwischen Harten und Weichen ist super interessant.

Wenn du dich in einigen der folgenden Aussagen wieder findest, dann bist du hier richtig und gehst mit Lösungen und echtem Mehrwert aus dem Text raus.

Bin ich eher von der direkten Sorte?

  • Ich bin manchmal/oft zu direkt und sag halt meine Meinung, so wie ich sie mir denke.

  • Mir ist klar, dass ich teilweise anecke - den Leuten fehlt’s teils echt an Humor.

  • Die Leute reagieren immer wieder eingeschüchtert oder beleidigt auf mich.

  • Es gibt nur eine Handvoll Leute, mit denen ich wirklich gut zurecht komme.

  • Es gibt schon einige echte Mimosen, die nehmen alles persönlich.

  • Ich erfahre Sachen oft hintenrum. Die Leute sagen es mir nicht ins Gesicht.

  • Einige Leute sind so nachtragend - sooo mühsam. Wenn es gesagt ist, sollte es erledigt sein.

  • Leute, die ich noch gar nicht kenne, schau ich mir schon mal genauer an, bevor ich denen vertraue.

Bin ich eher von der indirekten Sorte?

  • Mir fällt es schwer, den Leuten offen und direkt Kritik mitzuteilen.

  • Wenn ich kritisiere, dann so sanft und annehmbar wir möglich.

  • Werde ich kritisiert, fühle ich mich rasch persönlich getroffen oder gar angegriffen.

  • Mir fällt es schwer, "Nein" zu sagen, wenn ich um Hilfe gebeten werde.

  • Ich meide Konflikte und fühle mich in deren Nähe unwohl.

  • Wenn es Spannungen gibt, versuche ich diese zu besänftigen.

  • Ich will niemandem zur Last fallen.

  • Ich hänge oft schwierigen Situationen lange gedanklich nach.

  • Neuen Menschen begegne ich grundsätzlich ziemlich offen und mit etwas Vorschussvertrauen.

Egal, auf welcher Seite du dich befindest - es gibt ein paar Tricks, wie du mit Situationen, die unter dieser Eigenheit leiden, wesentlich leichter und erfolgreicher zurecht kommst. Jeder kann es lernen, sonst würd ich mir die Zeit sparen, hier darüber zu erzählen.

Außerdem sind sich Leute oft gar nicht so über die besonderen Stärken ihrer “Eigenart” im Klaren. Denn jede Seite hat natürlich auch ein paar besondere “Kräfte”, die in die Eigenwirkung stark einfließen.

In dem Text erwarten dich auch immer wieder ein paar kleine Perlen an Erkenntnissen, die dir helfen sollen, das Thema in der Tiefe besser zu verstehen. Weiter unten gibt es dann die ganz praktischen, konkreten Tipps und Tricks, inklusive Formulierungen, die man eigentlich 1:1 übernehmen kann, um aus schwierigen Situationen herauszukommen. Selbst unangenehmste Situationen oder direkte, unerwartete, verbale Angriffe können mit dieser Art von sozio-emotionalem Karate in positive Entwicklungen umwandelt werden. Daraus gewinnt man eine große persönliche Sicherheit, weil es eigentlich kaum noch Situationen gibt, denen man damit nicht gewachsen ist. Wie beim Karate sind es auch hier oft nur ganz kleine Bewegungen - es braucht nicht viel Kraft - um große Wirkung zu entfalten.

Solche “Erkenntnisse” sind wie Hebel, die es uns ermöglichen, unsere Persönlichkeit weiterzuentwickeln, besser zu nutzen und zur Entfaltung zu bringen. Dabei wünsche ich dir schon jetzt viel Erfolg und vor allem Spaß!

Das ist nicht das Ende

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